Chronik der Bürgerhilfe Anzenkirchen
Was bisher geschah:
Fotos: Doris Brehmer
1. v. links: 3. Bürgermeister Josef Hasmann mit Vorsitzenden Hermann Ertl und Kassier Michael Wimmer. Beide sind seit der Gründung als Motoren des Vereins bis zum heutigen Tag in ihren Ämtern tätig.
2. Das Logo - seit 10 Jahren das Erkennungsbild der Bürgerhilfe gefertigt von Anna Achhammer
10 Jahre Engagement mit Herzblut
Bürgerhilfe feiert Jubiläum mit Gründungsmitgliedern
Anzenkirchen. Der 21. Februar war für die Anzenkirchener Bürgerhilfe ein besonderer Anlass zum feiern. Denn exakt an diesem Tag vor zehn Jahren wurde die Gründung des Vereins beschlossen. Mit Gründungsmitgliedern und Ehrengästen blickte die Vorstandschaft am Jubiläumstag im Pfarrsaal Alte Schule zurück auf die Anfänge und den Werdegang des Vereins.
Als Motor und Mitinitiator von Beginn an konnte Bürgerhilfe-Vorsitzender Hermann Ertl an die ersten Aktivitäten erinnern: Der Anzenkirchner Helferkreis, als Vorläufer des späteren Vereins, hatte sich mit etwa 40 Helfern der Betreuung und Unterstützung der ankommenden Asylsuchenden angenommen und diese Aufgabe auch sehr erfolgreich durchgeführt. Die Verantwortlichen neben Hermann Ertl, Dr. Rudi Schwetlik und Edwin Reiter erkannten die Vorteile eines eingetragenen Vereins, insbesondere in rechtlicher und versicherungstechnischer Hinsicht. Nach intensiver Vorbereitungszeit wurde schließlich die Bevölkerung zur Gründungsversammlung eingeladen. „Ihr, die Gründungsmitglieder, habt dieses Vorhaben mit eurer Unterzeichnung bei der Gründungsversammlung die Bürgerhilfe Anzenkirchen „Ein Dorf hilft“ e.V., ein gemeinnütziger Verein mit dem Status der Wohlfahrtspflege“ umgesetzt und somit den Verein zum Leben erweckt. Dies fand genau heute vor 10 Jahren, ein Sonntagabend, dem 21. Februar 2016 im selben Raum statt“, betonte Ertl in seinem Rückblick. Bei dieser Gründungsversammlung wurde zur ersten Vorstandschaft gewählt:
1. Vorsitzender Hermann Ertl, zwei Stellvertreter Edwin Reiter und Dr. Stefan Achhammer, Kassier Michael Wimmer, Schriftführer Gabriel Kitzing sowie Kassenprüfer Charly Altmann und Mia Pöltl, jetzige Goller.
Zu Leitern der Arbeitsgruppen wurden gewählt:
Behördengänge: Leonie Müller, Gesundheit: Nadja Wimmer, Familienhilfe Schule: Dr. Rudolf Schwetlik, Familienhilfe Kindergarten: Steffi Mandlinger, Sprachförderung Deutsch: Maria Schwetlik, Freizeitgestaltung und Sachspenden Kleidung: Elisabeth Reiter, Freizeitgestaltung Sport und Vernetzung: Florian Ertl, Öffentlichkeitsarbeit: Edwin Reiter und Vermittlungsstelle Helfer: Hermann Ertl.
„Anhand der Vielzahl der Arbeitsgruppen ist erkennbar, wie vielfältig aktiv und gefordert der Verein bereits zu Beginn war“, schloß Hermann Ertl seinen Rückblick auf die Anfänge.
Im Gedenken an alle seit der Gründung verstorbenen Mitglieder wurde stellvertretend namentlich der Gründungsmitglieder Dr. Rudolf Schwetlik und Dagmar Müller-Pohl gedacht.
Viele Erinnerungen wurden im weiteren Programm bei der Diaschau der Vorstandsmitglieder Michael Wimmer und Florian Gebert geweckt. Bei dieser Reise durch ein Jahrzehnt verstand es Michael Wimmer, ebenfalls Urgestein der Bürgerhilfe, die Ereignisse kurzweilig zu kommentieren: die Aktivitäten der Flüchtlingsbetreuung, die Gründungsversammlung sowie die weitere rasante Entwicklung der Bürgerhilfe. Denn schon wenige Monate nach der Vereinsgründung, am 01. Juni 2016, wurde Anzenkirchen von der verheerenden Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Bei der Hobernbrücke richteten Vorsitzender Hermann Ertl und seine Mitstreiter ein provisorisches Büro als Anlaufstelle für alle Betroffenen und Hilfswilligen ein. Täglich ein warmes Essen und Getränke half Vielen über die ersten Tage und Wochen, die Zuweisung der ankommenden Helfer aus Nah und Fern bot eine wichtige organisatorische Unterstützung. Im September 2016 fand dann bereits die Geburtsstunde des Bürgercafes statt, das sich im Laufe der 10 Jahre zu einem festen Bestandteil im Dorfleben etablierte und jeden ersten Donnerstag im Monat gerne besucht wird.
Ein weiterer Meilenstein in den Annalen des jungen Vereins wurde im Jahr 2017 gelegt. Eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ermöglichte die Anschaffung und Finanzierung des ersten Fahrzeuges zur Beförderung von nicht mobilen Personen am Ort für ein Jahr. Seither least die Bürgerhilfe ein Fahrzeug ausschließlich auf Spendenbasis und bietet damit bis dato einen sehr gut genutzten Service für Fahrten zu Ärzten, Kliniken etc., für den ein 13-köpfiges Fahrerteam ehrenamtlich zuverlässig zur Verfügung steht.
Im Jahr 2023 erfuhr die Bürgerhilfe schließlich eine sehr hohe Auszeichnung, der Anzenkirchener Verein wurde unter ca. 700 Bewerbern mit dem Siegerpreis Bayern für seine Projekte und beständiges ehrenamtliches Engagement in Berlin ausgezeichnet.
Das Grußwort für den Markt Triftern übermittelte 3. Bürgermeister Josef Hasmann und hatte dazu ein persönliches Schreiben der 1. Bürgermeisterin Edith Lirsch an die Mitglieder der Bürgerhilfe und die Vorstandschaft im Gepäck. Auch sie ließ die vielfältigen Aktivitäten, angefangen von der Flüchtlingshilfe, den Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe und den Wert des Bürgerautos nicht unerwähnt. Die Vorgehensweise des Vereins, Hilfeleistung schnell, unkompliziert, flexibel und ehrenamtlich sei beispielhaft und in höchstem Maße anerkennenswert, lobte Lirsch. „Auch der Bürgerhilfesservice aus vielen kompetenten, fleißigen Mitgliedern des Vereins ist bei vielen Festen und Anlässen, Bürgercafe und Seniorentage usw. unverzichtbar. Es gilt hier ganz groß Danke zu sagen, denn durch den Verein geschieht wichtiges gesellschaftliches, soziales Leben in unserer Gemeinde, das mehr als nachahmenswert ist. Im Namen der Marktgemeinde beglückwünsche ich die Bürgerhilfe Anzenkirchen e.V. zum 10jährigen Jubiläum und wünsche allen, dass die Erfolgsgeschichte sich so fortsetzen kann und sich immer wieder viele Hände und Herzen für dieses wunderbare Engagement von Menschen – für die Menschen – finden und einbringen“, betonte die Bürgermeisterin in ihren Zeilen.
Nachdem die Feier ganz im Zeichen der Würdigung von Gründungsmitgliedern stand, galt als Höhepunkt deren Ehrung mit persönlichen Urkunden. „Für hohes Engagement, Weitblick und ehrenamtlichem Einsatz haben die Gründungsmitglieder vor zehn Jahren den Grundstein für die Bürgerhilfe Anzenkirchen gelegt. Damit ist eine Gemeinschaft entstanden, die bis heute für Solidarität, Unterstützung und Zusammenhalt steht“, so Vorsitzender Ertl bei Vergabe der Urkunden.
Die geehrten Gründungsmitglieder:
Dr. Stefan Achhammer, Charly Altmann, Karl und Regina Burner, Katharina und Walter Czech, Irmgard Eder, Ella Einkammerer, Hermann, Romy und Florian Ertl, Erna Dobler, Bettina Fabisch, Mia Goller, Alexandra Graßme, Doris Hraska, Frank Kahle, Gabriel und Tatjana Kitzing, Petra Meyer, Stefanie Mandlinger, Isolde Ottawa, Carolin Rademacher, Ilona Ratzisberger, Rosmarie Reinold, Edwin und Elisabeth Reiter, Maria Schwetlik, Richard Stieglbauer, Eduard Wensauer, Isolde Wiesmiller, Anita Wimmer, Michael Wimmer und Nadja Wimmer.
Geschichte und Aktivitäten
der Bürgerhilfe Anzenkirchen „Ein Dorf hilft“ e.V.
Vorläufer des Vereins war ein Helferkreis Anzenkirchen. Dieser wurde im Oktober 2015 zur Betreuung von 50 Flüchtlingen in einer dezentralen Unterkunft in Anzenkirchen ins Leben gerufen.
Aus versicherungsrechtlichen Gründen erfolgte am 21.02.2016 die Gründung des Vereins Bürgerhilfe Anzenkirchen „Ein Dorf hilft „e.V., ein gemeinnützlicher Verein mit Status der Wohlfahrtspflege. 37 Gründungsmitglieder, Mitgliedsbeitrag 1.-- € pro Monat / 12,-- € im Jahr
Die Bürgerhilfe Anzenkirchen „Ein Dorf hilft“ e.V. ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus Anzenkirchen und Umgebung, die gewillt sind, Bürgerhilfe im weitesten Sinne zu organisieren oder selbst zu leisten, ungeachtet des Alters, der Religion, der persönlichen Ausrichtung oder der Nationalität. Die Hilfsdienste stehen Mitgliedern und Nichtmitgliedern gleichermaßen zur Verfügung. Weit überwiegende Tätigkeit seit der Gründung war die Unterstützung der Flüchtlinge, aber auch von Hilfsbedürftigen, vor allem älteren Mitbürgern.
Am 01.06.2016 änderte sich dies durch das Jahrtausend-Hochwasser, welches den überwiegenden Teil des Ortes überflutete. Insgesamt wurden 220 Häuser geschädigt. Eine Vielzahl von Häusern und Wohnungen waren nicht mehr bewohnbar, da das Wasser 180 cm in den Zimmern stand. 14 Häuser mussten auf Grund der großen Schäden abgerissen werden. Eine Katastrophe für den Ort, die immer in Erinnerung bleibt.
Bereits einen Tag später, am 02.06., wurde bei der Hobernbrücke im Schulbushäusel eine Anlaufstelle für alle Betroffene und freiwilligen Helfer von uns eröffnet.
Die freiwilligen Helfer aus ganz Bayern und darüber hinaus, weit über 3.000, wurden im Ort für Aufräumarbeiten eingeteilt und die Flutopfer und Helfer 21 Tage mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen u. Getränken verköstigt - teilweise waren am Samstag/Sonntag jeweils 400 Personen zu versorgen.
Außerdem wurde ab dem 3. Tag ein „Kaufhaus für Material-Spenden
(Lebensmittel, Hygiene-, Putzmittel und Produkte des täglichen Bedarfes und Kleidung) in der „Alten Schule“, sowie ein Spenden-Möbellager in der Halle bei der Fa. Hieringer/Schwaighofer für alle Betroffenen eingerichtet.
Bereits nach einer Woche nach der Katastrophe konnte in einer ersten Spendenaktion Bargeld an die Betroffenen verteilt werden, da bereits hohe Summen als Spenden auf unser Konto eingegangen waren. Die Verteilung der Spenden von 200,- bis 1.000,- €, erfolgte nach einem Punktesystem. Dieses Punktesystem wurden später von mehreren Gemeinden übernommen.
Insgesamt konnten 2016/ 2017 Spenden von ca. 165 Tsd. € verteilt werden und ca. 200 Tsd. €, die von Hilfsorganisationen Rotary, Lions-Club, Caritas u. Privatpersonen vermittelt werden, außerdem Spenden von Lebensmitteln, Getränken, Böden, Heizmaterial und dgl. Eine Neiddiskussion konnte verhindert werden durch ein klar definiertes und kommuniziertes Punktesystem.
Seit der Katastrophe 2016 wird jedes Jahr zum 01.06. eine Dankesfeier zur Erinnerung an die vielen Helfer und Spender durchgeführt – ein Anliegen der Betroffenen.
Nach der Katastrophe 2016 war uns im Verein klar:
Wir müssen die Betroffenen weiter begleiten – sie nicht alleine lassen mit ihren Nöten und Sorgen - Förderanträge, Probleme mit Firmen Gutachtervermittlung, Spendenaktionen und dgl., dies zog sich zeitlich in die Länge.
Letzte Tätigkeit in diesen Bereich war Ende September 2023 eine
Förderantragabwicklung, somit waren wir 7 Jahre mit dem Jahrtausendhochwasser beschäftigt. Aus der Verköstigung ist im Anschluss September 2016 das monatliche Bürger-Café entstanden, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut (zwischen 50 - 80 Besucher – Dankesfeier 250-300 Besucher)
Eine neue Herausforderung
Die Mobilität auf dem Land seit 24.07.2017 wurde für Flüchtlinge und nicht mobile Bürger, vor allem ältere Mitbürger installiert. Das erste Fahrzeug konnte über eine Förderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung erfolgreich finanziert werden. Ab Juli 2018 erfolgt die Finanzierung der Fahrzeuge ausschließlich über Spenden an den Verein. Zurzeit sind 12 ehrenamtliche Fahrer im Einsatz Pro Jahr werden knapp 300 Fahren durchgeführt, ca. 15 Tsd. Km gefahren bei Kosten von ca. 6.500 € pro Jahr. Insgesamt wurden bisher (Stand: 31.12.2024) 2.161 Fahrten durchgeführt und dabei 2.107 Personen befördert, 520 Kindergarten- Essen und 273 Einkaufsfahrten erledigt sowie 103.525 km zurückgelegt Seit 2024 ist das siebte Fahrzeug, ein 7-sitzinger Opel Combo Life, der nach 4 Jahren gekauft werden kann, im Einsatz. Vorher wurden immer Fahrzeuge für ein Jahr geleast. Die Fahrereinteilung erfolgt über WhatsApp oder/und auch ggf. telefonisch.
Fahrziele: Überwiegend Triftern, Pfarrkirchen, Eggenfelden, Rottalmünster, Passau, aber auch Murnau, München, Deggendorf, Regensburg zu Ärzten, Fachärzten und Kliniken, aber auch zu Besuchen von nicht mobilen Angehörigen und Freunden in Senioren-Heimen oder im Krankenhaus.
Seit 2021 befördern wir täglich (Montag bis Donnerstag) das Kindergartenessen von der Schulküche in Triftern zur Kita Anzenkirchen. Somit können die Kinder in Anzenkirchen mit regionalem, frisch gekochtem Mittagessen versorgt werden. Einkaufsfahrten wurden und werden nur für Produkte, die nicht in Anzenkirchen gekauft werden können, angeboten.
Das Fahrzeug wird auch gelegentlich für die Jugend (Kino, Schwimmbad, Sportveranstaltungen sowie für Fahrten im Seniorenbereich genutzt. Befördert werden nicht nur Mitglieder, die Fahrten sind für alle Fahrgäste immer kostenlos. Das Projekt Mobilität ist ein Vorzeige-Modell, es wurde bereits in mehreren Vorträgen bei anderen Gemeinden und Initiativen vorgestellt.
Bedarf an Hilfsleistungen im Nachgang des HW 2016 – es haben sehr viele ältere Mitbürger ihr Gespartes geopfert bzw. Schulden für den Wiederaufbau u Renovierung aufgenommen. Bei vielen Familien mussten natürlich auch die Kinder zurückstecken.
Von unserer jährlichen Weihnachtszuwendung können sich Betroffene ggf. etwas gönnen, das ohne die Hilfe nicht möglich wäre. Durch die HW-Katastrophe ist der Ort enger zusammengerückt. Deutlich sichtbar war dies bei der Spendenaktion Ahrtal u Berchtesgadener Land 2021, die für die dort betroffenen Bürger initiiert wurde. Zweimal waren wir im Ahrtal und konnten insgesamt 46.515,-€ Spenden zu jeweils 500,-- € an die Betroffenen unkompliziert verteilen. Einige Betroffene aus dem Ahrtal zeigen die Verbundenheit zu unserem Verein weiterhin durch ihre Mitgliedschaft und in Weihnachtsbriefen.
Corona-Hilfe
Masken wurden mehrfach für jeden Haushalt im Ortsbereich und Außenbereich verteilt, Einkaufsfahren für die erkrankten und verunsicherten Bürger kontaktlos durchgeführt. Einige Selbstständige, die durch die Corona Maßnahmen ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen konnten und dadurch in finanzielle Bedrängnis kamen, wurden von uns unterstützt.
Hilfsbedürftige vor Ort, dies sind nicht immer nur ältere Mitbürger, sondern oft Alleinerziehende, auch Familien mit behinderten Kindern oder gesundheitlich stark angeschlagene Personen, oder auch Personen, die durch Sterbefälle in finanzielle Probleme kommen u. dgl. (Rente sehr gering/Ehegatte verstirbt). Durch die gestiegenen Lebensmittel- und Energiekosten sind viele sehr stark eingeschränkt und natürlich stark verunsichert.
2023 und auch 2024 waren wir im Bereich Energie-Hilfe tätig. Wir förderten nicht den Mehrverbrauch, aber die Kostenerhöhung gegenüber dem Vorjahr in Bereich Gas, Strom, Heizöl u. Holz und bezuschussten, wenn dies zu finanziellen Engpässen führte.
Einen Defibrillator am Pfarrzentrum „Alte Schule konnten wir durch Spenden installieren. Der Nebeneffekt war durch Pressearbeit und Schulungen der ansässigen Vereine und Bürger, dass mehrere Defis im Gemeindebereich und auch bei anderen Gemeinden gekauft bzw. frei zugänglich installiert wurden.
Eine Rotkreuz-Kurs-Auffrischung wurde von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gerne angenommen.
Das Kinder Ferienprogramm der Gemeinde wird im 2-Jahres-Rhythmus mit einer natur- bzw. ernährungsnahen Veranstaltung unterstützt.
Kinderbetreuung an schulfreien Tagen wie beispielsweise Buß- und Bettag wurde bereits mehrmals übernommen.
Erreichbar 24 Stunden/ 7 Tage die Woche ist gerade für ältere Mitbürger und Hilfesuchende wichtig.
Suchen/Finden - durch diese veröffentliche Information können viele Wohnungs-Gebrauchsgegenstände, die zu schade für die Tonne sind, einer nachhaltigen zweiten Nutzung zugeführt werden. Ferner werden Wohnungen und Tätigkeiten vermittelt.
Infoblatt - Wichtige Informationen werden je nach Bedarf allen Bewohnern durch E-Mail, Aushang und dgl. zugänglich gemacht.
Die verschiedenen Aktionen sind auch Anstoß für andere Initiativen (Pressewesen – ein sehr wichtiger Teil)
Von verschiedenen Radiosendern und Vereinigungen wurde unser Verein für unsere ehrenamtliche Tätigkeit belobigt und auch mit Preisgeld ausgezeichnet. Höhepunkt war sicherlich die Verleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises 2023 - Siegerpreis Bayern, der im November 2023 in Berlin verliehen wurde. Ein großer Erfolg bei über 700 Bewerbern und eine große Wertschätzung für alle aktiven und passiven Mitglieder sowie Spender unseres Vereins. Aber auch ein Ansporn für uns, nicht nachzulassen und uns weiterhin aktiv für alle Mitbürger einzusetzen.
Vorstandschaft der Bürgerhilfe Anzenkirchen „Ein Dorf hilft“ e.V.
Gründung 21. Feb. 2016 bis 06. Mai 2018
Vorsitzender: Ertl Hermann,
Stellvertreter: Edwin Reiter und Dr. Stefan Achhammer
Kassier: Michael Wimmer, Schriftführer: Gabriel Kitzing
Kassenprüfer: Mia Pöltl (Goller) u. Charly Altmann
Leiter der Arbeitsgruppen der Flüchtlingsbetreuung:
a) Behördengänge: Leonie Müller
b) Gesundheit: Nadja Wimmer
c) Familienhilfe Schule: Dr. Rudolf Schwetlik
d) Familienhilfe Kiga: Stefanie Mandlinger
e) Sprachförderung Deutsch: Maria Schwetlik
f) Freizeitgestaltung Sport: Florian Ertl
g) Freizeitgestaltung Anderes: Frank Kahle
h) Sachspenden Kleidung: Elisabeth Reiter
i) Vernetzung: Florian Ertl
j) Öffentlichkeitsarbeit: Edwin Reiter
k) Vermittlungsstelle Helfer: Hermann Ertl
06.05.2018 bis 13.09.2020
Vorsitzender: Ertl Hermann, Stellvertreterin: Cornelia Wimmer,
Kassier: Michael Wimmer, Schriftführer: Gabriel Kitzing
Beisitzer: Sonja Brüggen, Günter Brehmer
Kassenprüfer: Charly Altmann, Dr. Edgar Wullinger
13.09.2020 bis 15.05.2022
Vorsitzender: Ertl Hermann, Stellvertreterin: Cornelia Wimmer,
Kassier: Michael Wimmer, Schriftführer: Gabriel Kitzing
Beisitzer: Sonja Brüggen, Günter Brehmer u. Florian Gebert (NEU)
Kassenprüfer: Charly Altmann u. Dr. Edgar Wullinger
15.05.2022 bis 30.06.2024
Vorsitzender: Ertl Hermann, Stellvertreterin: Cornelia Wimmer,
Kassier: Michael Wimmer, Schriftführer: Gabriel Kitzing
Beisitzer: Sonja Brüggen, Günter Brehmer u. Florian Gebert
Kassenprüfer: Charly Altmann u. Dr. Edgar Wullinger
30.06.2024 bis 2026
Vorsitzender: Ertl Hermann, Stellvertreterin: Cornelia Wimmer,
Kassier: Michael Wimmer, Schriftführer: Gabriel Kitzing
Beisitzer: Günter Brehmer, Florian Gebert, Alexandra Graßme (NEU)
Kassenprüfer: Charly Altmann u. Dr. Edgar Wullinger










